Mittwoch, 31. Dezember 2014

Ende des Jahres

Nun haben wir den 31.12.2014 und das Jahr ist dabei sich aus dem Staub zu machen.
Es ist viel passiert, ich habe viel erlebt.
Ich habe es geschafft an einem Tag von todtraurig zu extrem glücklich zu springen. Ich habe erkannt das ich mit einer psychischen Erkrankung lebe. Mein Freund und ich haben unser Einjähriges gefeiert. Ich habe tolle Urlaube mit meiner Familie verbracht. Es gab schlechte Nachrichten.

Ich könnte die Liste ewig fortführen, doch sie würde immer auf einen Punkt hinauslaufen:
Ich habe gelebt!


Dienstag, 30. Dezember 2014

Keine Hochpunkte, keine Tiefpunkte

Ich habe in letzter Zeit selten extreme Drückanfälle gehabt, aber auch selten mehrere drückfreie Tage hintereinander. Ich schaffe es mittlerweile ganz gut mich zu stoppen, trotzdem kann ich nicht ganz verhindern, dass ich in Kontakt mit meinem Gesicht komme. Es ist so als würde ich zwischen Gut und Schlecht feststecken.

Samstag, 20. Dezember 2014

Zwischenziel Endstand, mein Problem (?), ...

Hallo, ich melde mich nach langer Zeit mal wieder.

Ich hatte in den letzten Tagen kaum Kraft und Zeit hier irgendetwas zu schreiben. Deswegen gebe ich jetzt mal ein Update über die letzten Tage.

Vor einer Woche (Samstag, 13.12.2014) haben mein Freund und ich unser Einjähriges gefeiert. Ich hatte mir bis zu diesem Tag vorgenommen, so wenig wie möglich zu drücken... Ich hatte durchaus Momente, in denen ich gedrückt habe und mich extrem schlecht gefühlt habe. Dann kam es aber auch mal wieder vor, dass ich mehrere Tage es geschafft habe meine Finger nicht ans Gesicht zu lassen. Ich habe mein Ziel gerade so erreicht, aber das reicht mir.
Ich hatte am 13.12 einen wunderschönen Tag. Wir haben mit einer guten Freundin mehrere Stunden "Munchkin" gespielt. Ich war unglaublich glücklich.
Als ich abends dann nach Hause gekommen bin, schwebte ich auf einer kleinen Glückswolke. Und doch hatte ich an diesem Abend einen Rückfall. Langes und exzessives Drücken hatte ich bisher immer verhindern können, indem ich mich früher stoppen konnte. An diesem Tag sah das dann leider anders aus. Nach dem Drücken sah mein Gesicht furchtbar aus. Es war gerötet und geschwollen. Ich habe mich schlecht gefühlt.

Ich weiß noch immer nicht, ob ich ein riesiges Problem habe. Diese Ungewissheit hat in den letzten Tagen dazu geführt, dass ich häufiger mal abgeschweift bin und mir Gedanken gemacht habe. Ich hatte eine gewisse Grundspannung. Diese Spannung sowie Stress in der Schule haben mich irgendwie krank gemacht.
Am Donnerstag war mir unwohl und ich war sehr müde (obwohl ich elf Stunden geschlafen hatte). Als ich dann beim Arzt war, um mir ein Attest zu holen, bin ich in Tränen ausgebrochen.
Ich war am Ende.

Im Moment geht es mir relativ gut. Ich drücke immer noch fast täglich, aber ich schäme mich nicht mehr so sehr. Es ist nur so schwer den Kämpfergeist am Leben zu halten.

Ich hoffe die Ferien helfen mir mein Leben zu sortieren, das wäre echt mal nötig.

Liebe Grüße
Coco



Mittwoch, 10. Dezember 2014

Ich rutsche ab...

Mal wieder ein Post, endlich.
Im Moment geht es mir nicht sonderlich gut. Ich kann mich immer schwerer beherrschen.
Auch psychisch läuft es bei mir eher schlecht. Ich habe möglicherweise ein riesiges Problem, aber das erfahre ich erst in ein paar Wochen. Dies hat zur Folge, dass ich die ganze Zeit angespannt bin und mir Sorgen mache.
Das war's dann erst einmal.
Liebe Grüße
Coco

Samstag, 29. November 2014

Gefühle

Ich bin extrem gefühlsbetont.
Bei rührenden Szenen muss ich ebenso wie bei traurigen Szenen heulen wie ein Wasserfall. Die Hochzeit meines Onkels war für mich extrem berührend. Bücher mit traurigen Geschichten muss ich häufig pausieren, weil mein Sichtfeld zu verschwommen ist. Wenn mich jemand nur leicht kritisiert fühle ich mich sofort persönlich angegriffen.

All diese Reaktionen kann ich nicht steuern. Ich würde sie aber häufig gerne steuern wollen. Es ist doch etwas peinlich, wenn man schluchzend im Unterricht sitzt, während ein Film geguckt wird. Viele Leute sind überfordert, wenn sie mich in solch einer Situation erleben. Ich will selten so stark reagieren und trotzdem kommt es häufig vor.
Es kommt vor, dass ich mich für meine Gefühle schäme. Aber dabei sind Gefühle doch das, was uns menschlich machen! Ohne Gefühle kann man nicht lieben, lachen, glücklich sein. Sie sind quasi so essenziell für uns wie Wasser.
Ich muss aufhören mich dafür zu schämen, was ich bin.

Ich bin toll, so wie ich bin. Du bist toll, so wie du bist.

Liebe Grüße
Coco

Freitag, 28. November 2014

Who Am I?

Bei diesem Titel muss ich immer sofort an die Serie "Gossip Girl" und den aktuellen Film "Who Am I?" denken.
In dem Film geht es um eine Hackerbande. Sie agieren unter anderem nach dem Motto, dass man im Netz sein kann, wer man will. Ich finde dies trifft in gewisser Weise auch aufs wirkliche Leben zu. Man kann sein Inneres komplett mit einem anderem Äußeren verdecken.
Andere bezeichnen mich vielleicht als selbstbewusst, zielorientiert und stark, doch ich habe so oft das Gefühl, dass ich noch ein anderer Mensch bin. Ich fühle mich manchmal alleine und schwach und wenn die Anderen sehen würden, was für ein Häufchen Elend ich doch so oft bin, dann würde ich definitiv mit anderen Attributen beschrieben werden.


Donnerstag, 27. November 2014

Der letzte Rest...

Ich schaffe es einfach nicht das Drücken auf Null zu reduzieren. Momentan drücke ich abends immer noch an ein paar Stellen rum und das nervt mich einfach unglaublich. Ich bin ja mittlerweile schon relativ weit weg von dem exzessiven Drücken, welches mich vor noch wenigen Monaten belastet hat, trotzdem will ich auch noch diesen Rest auslöschen.